Schulungen für Jobcenter

01 - Rechtsänderungen SGB II zum 01.08.2016 

 

02 - Leistungsrecht für Vermittler

 

03 - RVG - Gebührenrecht im Sozialrecht

 

04 - Prozesstaktik unter Kostengesichtspunkten

 

05 - Prozesspsychologie unter Kostengesichtspunkten

 

06 - Angemessene Kosten der Unterkunft

 

07 - Aufhebung und Erstattung im Sozialrecht

 

08 - Ermessensentscheidungen im Sozialrecht

 

09 - Aktuelle Rechtsprechung des BSG zum SGB II

 

10 - Einkommen und Vermögen im SGB II

 

11 - Einkommensermittlung und Anrechnung bei Selbständigen

 

12 - Leistungsbewilligung unter Kostengesichtspunkten

 

13 - Ausländer und Flüchtlinge - Leistungsberechtigung nach dem SGB II - AsylbLG

 

14 - Verfahrensrecht (SGG) - Selbstbewusst vor Gericht

 

15 - Selbstschutz am Arbeitsplatz

 

16 - Wie Du in den Wald rufst, so... Kundenkontakte positiv gestalten

 

17 - Führungsreihe für Teamleiter im Jobcenter

          Modul I: Führungskommunikation

          Modul II: Führungskompetenzen

 

 18 - Personalvertretungsrecht für Geschäftsführer von Jobcentern 

 

 

 

01 -  Rechtsänderungen SGB II zum 01.08.2016

 

Das "Neunte Gesetz zur Änderung des zweiten Buches Sozialgesetzbuch - Rechtsvereinfachung" wurde aktuell durch den Bundestag beschlossen und wird voraussichtlich - nachdem  es den Bundesrat passiert hat - zum 01.08.2016 in Kraft treten.

Das Seminar bietet einen Überblick über sämtliche Änderungen, greift die relevanten Neuregelungen auf und bietet Umsetzungsvorschläge für die Praxis im Bereich der passiven Leistungen.

Inhalte  sind:

  • Änderungen bei den Kosten der Unterkunft und Heizung 
  • ausländerrechtliche Neuerungen - Wohnsitzzuweisung
  • Beratungspflichten
  • Schnittstelle zur Ausbildungsförderung - §§ 7 Abs. 5 und 6, 11a, 27 SGB II
  • Darlehen bei vorzeitigem Verbrauch - § 24 Abs. 4 SGB II
  • Verfahrensrechtliche Änderungen - § 40 SGB II
  • Vorläufige Leistungen - § 41a SGB II
  • Änderungen bei der Aufrechnung - § 43 SGB II
  • Änderungen bei BuT
  • Ersatzansprüche bei sozialwidrigem Verhalten - § 34 SGB II
  • Erstattungsanspruch bei Doppelleistungen - § 34b SGB II

 

 

Zielpersonen:   Mitarbeiter der Leistungsabteilung und Widerspruchsstelle

Ort:                    Inhouse-Schulung

Umfang:            Ganztägig

Preis:                 Auf Anfrage

 

 

 

02 -  Leistungsrecht für Vermittler

 

Die Schulung greift die durch das 9. Änderungsgesetz zum SGB II eingeführten Rechtsänderungen des Leistungsrechts auf. Insbesondere durch § 14 Abs. II SGB II wird den Vermittlern auch im Hinblick auf leistungsrechtliche Belange eine Beratungspflicht auferlegt.

Die Schulung soll der Vermittlung eine Übersicht des Leistungsrechts unter Berücksichtigung der Anforderungen in der behördlichen Praxis bieten.

 

 

I.                  Änderungen für die Vermittlung - §§ 15, 16 SGB II

II.                 -      Beratungspflichten nach § 14 SGB II

-          Auszubildende im SGB II - §§ 7, 27 SGB II (Schnittstelle Leistungssachbearbeitung – Vermittlung)

-          Einkommensbereinigung nach §§ 11, 11a, 11b

-          Kosten der Unterkunft - § 22 SGB II

-          Beantragung vorrangiger Leistungen

-          Darlehen bei vorzeitigem Verbrauch § 24 Abs. 4 SGB II

-          Ersatzansprüche - §§ 34 ff SGB II

-          Vorläufige Leistungsbewilligung - § 41a SGB II

-          Aufrechnung § 43 SGB II

-          AlG-II-Verordnung

 

 

 

Zielpersonen:   Mitarbeiter Vermittlung

Ort:                    Inhouse-Schulung

Umfang:            Ganztägig

Preis:                 Auf Anfrage

 

 

 

03 - RVG - Gebührenrecht im Sozialrecht

 

Die Schulung befasst sich mit sämtlichen für die Sachbearbeitung relevanten Gebührentatbeständen im RVG für anwaltliche Tätigkeit im Widerspruchsverfahren und im gerichtlichen Verfahren. Eingegangen wird insbesondere auf Änderungen durch das KostRModG zum 01.08.2013. Anhand von Beispielfällen wird auf typische praxisrelevante Konstellationen abgestellt und Kostensenkungsmöglichkeiten insbesondere im Rahmen des § 14 RVG aufgezeigt.

 

Darüber hinaus werden folgende Inhalte behandelt:

  • Kostengrundentscheidung - § 63 SGB X bzw. § 193 SGG
  • Notwendigkeit der Hinzuziehung nach § 63 Abs. 2 SGB X
  • Kostenfestsetzungsverfahren
  • Erinnerung gegen Kostenfestsetzungsbeschluss

 

Zielpersonen:   Mitarbeiter der Widerspruchsstelle

Ort:                    Inhouse-Schulung

Umfang:            Halbtägig

Preis:                Auf Anfrage

 

 

 

 

04 - Prozesstaktik unter Kostengesichtspunkten

 

Der Teilnehmer soll im Rahmen dieser Schulung hinsichtlich kostenauslösender Sachverhalte sensibilisiert werden und anhand praktischer Beispiele Kosteneinsparpotentiale in der Sachbearbeitung umsetzen lernen. Die Schulung beinhaltet eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Gebührenrecht und geht insbesondere auf taktische Gesichtspunkte ein. Es werden sämtliche für die Sachbearbeitung relevanten Gebührentatbestände des RVG für anwaltliche Tätigkeit im Widerspruchsverfahren und im gerichtlichen Verfahren thematisiert.

 

Anhand von Beispielfällen wird auf typische praxisrelevante Konstellationen abgestellt und Kostensenkungsmöglichkeiten insbesondere im Rahmen des § 14 RVG aufgezeigt.

 

Die Schulung soll das Verständnis hinsichtlich Funktions- und Denkweise von Gerichten bzw. Richtern stärken und Wege aufzeigen, sich diese Kenntnis taktisch in der Prozesssituation zu Nutzen zu machen.

 

Schwerpunkte:

 

  • Kostengrundentscheidung - § 63 SGB X bzw. § 193 SGG
  • Notwendigkeit der Hinzuziehung - § 63 Abs. 2 SGB X
  • Kostenfestsetzungsverfahren
  • Rechtsmittel gegen Kostenentscheidungen - Erinnerung
  • Kostenentscheidung bei unbegründetem Widerspruch/Klage
  • Darlegungspflichten im Rahmen von Anträgen nach § 44 SGB X
  • Gegenstandswerdung - §§ 86, 96 SGG
  • Klageänderung - Konkludente Einwilligung bei Erwiderung
  • Konstellationen bei vorläufiger Leistungsbewilligung
  • Kostenersparnis durch "taktischen" Vergleich oder Anerkenntnis
  • Aufhebung und Erstattung - Nachbesserung im Widerspruchsverfahren
  • Klagebefugnis bei gemeinsamem Sorgerecht

 

Zielpersonen:     Teamleitung und Mitarbeiter der Widerspruchsstelle

Ort:                      Inhouse-Schulung

Umfang:              Ganztägig wahlweise 1 1/2-tägig

Preis:                  Auf Anfrage

 

 

 

05 -  Prozesspsychologie unter Kostengesichtspunkten

 

Die Schulung unterstützt die Klagesachbearbeitung in taktischen Belangen und berücksichtigt insbesondere psychologische Aspekte. Das Verständnis hinsichtlich Funktions- und Denkweise von Gerichten bzw. Richtern kann sich der Klagesachbearbeiter zu Nutzen machen.

Besonderer Schwerpunkt der Schulung sind Hilfestellungen für ein selbstbewusstes Auftreten im Termin. Anhand von Beispielen aus der Praxis sollen "Verhaltensmuster" aufgezeigt werden, um einen flexiblen Umgang mit unvorhergesehenen Situationen im Termin zu erlernen. Nur sicheres Auftreten kann die Durchsetzungsfähigkeit des Behördenvertreters vor Gericht gewährleisten.

Es werden umfassend Kosteneinsparpotentiale aufgezeigt, die im Termin durch taktisches Verhalten ausgeschöpft werden können. Darüber hinaus soll der Terminsvertreter Hilfestellung hinsichtlich einer taktischen und zeitlich ökonomischen Terminsvorbereitung erhalten.

 

Weitere Inhalte:

  • Vermeidung von Rechtsmitteln
  • Ankerkenntnis vs. Vergleich
  • Gegenstandswerdung § 96 SGG
  • § 44 SGB X im Prozess
  • Fragen der Vollmacht

 

 

Zielpersonen:    Klagesachbearbeiter

Ort:                     Inhouse-Schulung

Umfang:             Ganztägig

Preis:                  Auf Anfrage

 

 

 

 06 - Angemessene Kosten der Unterkunft

 

Die Bestimmung der angemessenen Kosten der Unterkunft ist im Bereich der passiven Leistungen ein zentrales Themenfeld. Aufgrund der Komplexität der rechtlichen Vorgaben ist die Materie extrem fehleranfällig. Ein erheblicher Anteil eingelegter Widersprüche und Klagen rügt die fehlerhafte Bewilligung der Unterkunftskosten. Durch die Rückführung dieser Zahlen können erhebliche Kosteneinsparungen generiert werden.

 

Die Schulung versteht sich nicht als Grundlagenseminar. Ziel ist es vielmehr, das Problembewusstsein der Teilnehmer auf "typische" häufig auftretenden Fehlerquellen im Bereich der KdU zu fokussieren. Dabei lassen wir unsere langjährige Prozesserfahrung mit verschiedenen Jobcentern einfließen.

 

Es werden praxisrelevante Konstellationen unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung aus folgenden Themenkomplexen behandelt:

 

  • Bestimmung der Angemessenheit einer Immobilie
  • Welche Nebenkosten sind grundsätzlich erstattungsfähig?
  • Prüfung der Angemessenheit der Heizkosten/Nebenkosten
  • Produkttheorie und erweiterte Produkttheorie
  • Kostensenkungsaufforderungen
  • Mehrbedarf nach § 21 Abs. 7 SGB II (Warmwasser)
  • Bestimmung der Angemessenheit bei Eigenheimen
  • Erstattungsfähigkeit von Schuldzins und Tilgung bei Eigenheimen
  • Schönheitsreparaturen
  • Renovierungskosten
  • Umzugskosten

 

Zielpersonen:    Mitarbeiter der Leistungsabteilung und Widerspruchsstelle

Ort:                     Inhouse-Schulung

Umfang:             Ganztägig

Preis:                 Auf Anfrage

 

 

 

 

07 -  Aufhebung und Erstattung im Sozialrecht

 

Rückforderungen sind aufgrund der komplexen Rechtsmaterie und der besonderen formalen Anforderungen besonders fehleranfällig. Für den Praktiker soll die Schulung typische materiell-rechtlichen und formelle Fehlerquellen aufzeigen und Problembewusstsein für ihre Vermeidung schaffen.

 

Gerne passen wir die konkreten Inhalte dem Wissensstand der Mitarbeiter an.

 

Schwerpunkte der Schulung sind:

 

  • Aufhebungstatbestände - §§ 44 ff. SGB X
  • Abgrenzung von § 45 SGB X und § 48 SGB X
  • Notwendigkeit von Ermessen
  • Notwendigkeit von Anhörung - Nachholmöglichkeiten
  • Heilungsmöglichkeiten im Widerspruchsverfahren
  • Formelle Anforderungen an die Bescheide (Bestimmtheit, Bekanntgabe, Fristen)
  • Erstattung nach § 50 SGB X - Abgrenzung zu § 328 SGB III
  • Taktik - Verteidigung im Widerspruchs- und Klageverfahren
  • Aktuelle Rechtsprechung
  • Diskussion von Fällen aus der Praxis

 

Zielpersonen:   Mitarbeiter der Leistungs- und Widerspruchsstelle

Ort:                    Inhouse-Schulung

Umfang:            Ganztägig

Preis:                 Auf Anfrage

 

 

 

 

 

08 -  Ermessensentscheidungen im Sozialrecht

 

Im Leistungsrecht des SGB II, bei der Leistungsversagung aufgrund Verstoßes gegen Mitwirkungspflichten sowie bei Sanktionen etc. gilt: Ein hoher Anteil behördlicher Entscheidungen setzen eine Ermessensausübung voraus. Dieses Ermessen muss im Bescheid nachvollziehbar dokumentiert sein. Häufig wird vom Sachbearbeiter nicht erkannt, ob die anzuwendende Norm ein Ermessen erfordert. Ziel der Schulung ist es, dass der Teilnehmer Ermessensnormen erkennen lernt und sein Ermessen rechtssicher formuliert. Darüber hinaus sollen die Folgen von Ermessensfehlern verdeutlicht und Heilungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung aufgezeigt werden.

 

Anhand der relevanten Ermessensnormen des SGB I, SGB II und SGB X werden praxisnahe Formulierungsvorschläge und Hilfestellungen für die Bescheiderstellung vermittelt.

 

Die Inhalte im Überblick:

 

  • Ermessensfehler (Ermessensnichtgebrauch, Ermessensfehlgebrauch, Ermessensüberschreitung)
  • Unbestimmte Rechtsbegriffe - Abgrenzung zu Ermessensnormen
  • Folgen von Ermessensfehlern - Möglichkeiten der Heilung
  • Formulierungshilfen und Beispiele für die Ermessensausübung in der Praxis
  • Umfang gerichtlicher Kontrolle

 

 

Zielpersonen:     Mitarbeiter der Leistungsabteilung und Widerspruchsstelle

Ort:                      Inhouse-Schulung

Umfang:              Halbtägig

Preis:                  Auf Anfrage

 

 

 

 09 -  Aktuelle Rechtsprechung des BSG zum SGB II

 

Die grundsicherungsrelevante Rechtsprechung des BSG hat seit Inkrafttreten des SGB II einen erheblichen Umfang angenommen.  Die Umsetzung aktueller Entwicklungen der Rechtsprechung des 4. und 14. Senats stellt  den einzelnen Sachbearbeiter vor große Herausforderungen. Nur die zeitnahe und problembewusste Umsetzung der höchstrichterlichen Rechtsprechung führt zu rechtssicherer Bescheidung.

Die Schulung vermittelt die Inhalte der neuesten BSG-Urteile unter Schwerpunktsetzung auf ihre praktische Relevanz. Dem Teilnehmer soll über die Vermittlung materiell-rechtlicher Inhalte hinaus Hilfestellung bei der Erstellung von Bescheiden gegeben werden.

 

Schwerpunkte:

 

  • Kosten der Unterkunft und Heizung
  • Einkommensanrechnung
  • Berücksichtigung von Vermögen
  • Mehrbedarfe
  • Prozessrecht (SGG)

 

Zielpersonen:   Mitarbeiter der Leistungsabteilung und Widerspruchsstelle

Ort:                    Inhouse-Schulung

Umfang:            Ganztägig

Preis:                Auf Anfrage

 

 

 

10 -  Einkommen und Vermögen im SGB II

 

Vorhandenes Einkommen oder Vermögen hat auf die Ermittlung des konkreten Leistungsanspruchs entscheidenden Einfluss. Vom Sachbearbeiter sind normative Entscheidungen zu treffen, die  sich nicht alleine aus dem Gesetz ergeben. Die Schulung erschöpft sich nicht in der Vermittlung des materiellen Rechts. Unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung soll der Teilnehmer anhand relevanter Beispielfälle typische Fehlerquellen vermeidend lernen.

 

 

 Wesentliche Inhalte:

 

  • Definition und Abgrenzung Einkommen/Vermögen
  • Zufluss - tatsächlicher/normativer
  • Ermittlung des anzurechnenden Einkommens
  • Nicht zu berücksichtigendes Einkommen - § 11 a SGB II
  • Freibeträge bei Erwerbstätigkeit - § 11 b SGB II
  • Kindergeldanrechnung
  • Einmalige Einkommen - § 11 Abs. 3 SGB II
  • Vermögen - Verwertbarkeit und Freibeträge
  • Vermögensverwertung - Unwirtschaftlichkeit und Härtefälle

 

 

Zielpersonen:   Mitarbeiter der Leistungsabteilung und Widerspruchsstelle

Ort:                    Inhouse-Schulung

Umfang:            Ganztägig

Preis:                Auf Anfrage

 

 

 

 

11 - Einkommensermittlung und Anrechnung bei Selbstständigen

 

Der Umgang mit der Einkommensanrechnung bei Selbstständigen setzt aufgrund der Komplexität eine Spezialisierung in der Sachbearbeitung voraus. Nicht nur das materielle Recht, sondern auch die praktische Umsetzung im Umgang mit dem Kunden bietet enorme Einsparpotentiale auch im Hinblick auf die einzubringende Arbeitszeit. Der Teilnehmer soll anhand typischer Konstellationen eine schnellere, rechtssicherere und effektivere Auswertung von Unterlagen erlernen. Dabei wird insbesondere auch die aktuelle Rechtsprechung im Hinblick auf die praktische Umsetzung  behandelt.

 

Wesentliche Inhalte:

 

  • Einkommensbegriff bei Selbstständigen nach §§ 11 ff SGB II iVm Alg II-Verordnung
  • Einnahmen und notwendige Ausgaben
  • Bedeutung und Auswertung von BWA/Einnahmen-Überschussrechnungen und Anlage EKS
  • Umgang mit Belegen
  • Kfz-Kosten, Telefon, Personalkosten, Investitionen
  • Privatanteil/Privatentnahme

 

Zielpersonen:     Mitarbeiter der Leistungsabteilung und Widerspruchsstelle mit Vorkenntnis

Ort:                      Inhouse-Schulung

Umfang:              Ganztägig

Preis:                   Auf Anfrage

 

 

12 -  Leistungsbewilligung unter Kostengesichtspunkten

 

Der Schulung liegt der Gedanke zugrunde, dass die Vermeidung von Widersprüchen und Klagen am wirkungsvollsten in der Leistungsabteilung erreicht werden kann. Die Schulung setzt an der "Wurzel" an und soll den Sachbearbeiter bereits bei der Bescheiderstellung im Hinblick auf immer wieder kehrende typische Fehlerquellen sensibilisieren. Dem Sachbearbeiter wird konkret vor Augen geführt, welche Kostenfolge aufgrund vermeintlich unbedeutender Formalien entstehen können. Das Aufzeigen anhand konkreter Geldbeträge soll dem Sachbearbeiter die fiskalischen Folgen typischer "Unachtsamkeiten" verdeutlichen.

 

Die Schulung geht nicht so sehr auf materielles Recht ein, vielmehr soll der formale Umgang  im Mittelpunkt stehen. Zudem werden auch zeitliche Einsparpotentiale thematisiert, indem wir Tipps für die ökonomische Aktenbearbeitung aufzeigen.

 

Wesentliche Inhalte der Schulung:

  • Grundgedanken des Kostenrechts - Veranlassungsgesichtspunkte
  • Konkrete Kostenfolgen bei begründeten Widersprüchen und Klagen
  • Systematische zeitsparende Aktenbearbeitung
  • Vorläufige Leistungsbewilligung
  • KdU - Umgang mit Eigenheimen
  • Umgang mit Nebenkostenabrechungen
  • Formaler Umgang mit § 44 SGB X
  • Gegenstandswerdung - §§ 86,96 SGG
  • Rechtsmittelbelehrung
  • Anhörung
  • Abgrenzung §§ 45, 48 SGB X
  • Umfang des Antrags

 

Zielpersonen:     Mitarbeiter und Teamleitung der Leistungsabteilung

Ort:                      Inhouse-Schulung

Umfang:              Ganztägig

Preis:                   Auf Anfrage

 

 

 

13 - Ausländer und Flüchtlinge - Leistungsberechtigung nach dem SGB II - AsylbLG

 

Das Seminar befasst sich mit der Frage des Leistungsanspruchs von Ausländern und Flüchtlingen nach dem SGB II. Es werden insbesondere die Änderungen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) zum 01.03.2015 sowie die aktuelle Rechtsprechung zu EU-Ausländern berücksichtigt. Es werden die relevanten Aufenthaltstitel behandelt und ihre Folgen für den Anspruch nach dem SGB II.

Es sollen die notwendigen Grundlagen vermittelt werden, im Vordergrund steht jedoch der Praxisbezug. Der Teilnehmer soll erlernen, welchem Personenkreis Ansprüche auf Leistungen nach dem SGB II zu gewähren sind, wie die notwendigen Informationen beschafft  und wie entsprechende Entscheidungen umgesetzt und durchgesetzt werden können.

 

Inhaltsschwerpunkte:

  • Aufenthaltstitel (Visum, Aufenthaltserlaubnis, Niederlassungserlaubnis, EU- Aufenthaltstitel)
  • Sonderfälle der Duldung, Fiktionsbescheinigung und Aufenthaltsgestattung
  • Änderung des AsylblG zum 01.03.2015 - Auswirkungen auf den Leistungsanspruch nach dem SGB II
  • Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des EuGH zur Frage des Sozialleistungsanspruchs von EU-Ausländern - Auswirkungen auf Ansprüche nach dem SGB II
  • Leistungsausschlusstatbestände nach dem SGB II
  • Praktische Anwendungsfälle
  • Erstattungsansprüche der Leistungsträger untereinander - §§ 102 ff. SGB X
  • Verpflichtungserklärung nach § 68 AufenthaltG

  

 

Zielpersonen:     Mitarbeiter und Teamleitung der Leistungsabteilung und Widerspruchsstelle

Ort:                      Inhouse-Schulung

Umfang:              Ganztägig

Preis:                   Auf Anfrage

 

 

 

14 - Verfahrensrecht (SGG) - Selbstbewusst vor Gericht

 

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter, die Gerichtstermine vor den Sozialgerichten wahrnehmen. Schwerpunkt ist die Vermittlung des Verfahrensrechts (SGB X, SGG) unter Berücksichtigung der Durchsetzung behördlicher Interessen und taktischer Erwägungen.

Ziel ist es zudem, ein sicheres und selbstbewusstes Auftreten vor Gericht zu fördern und hierfür Hilfestellungen zu bieten. Anhand von Beispielen aus der Praxis sollen "Verhaltensmuster" aufgezeigt werden, um einen flexiblen Umgang mit unvorhergesehenen Situationen im Termin zu erlernen. 

 

Inhaltsschwerpunkte:

 

I. Widerspruchsverfahren:

 

Bereits im Widerspruchsverfahren werden wichtige Weichen für ein mögliches späteres Klageverfahren gestellt:

  • Anforderung an Vollmachten
  • Akteneinsicht
  • Fehlerhafte Rechtsbehelfsbelehrung
  • Heilung von Form- und Verfahrensfehlern
  • Gegenstandswerdung § 86 SGG
  • Kostenentscheidung
  • Verfahren nach § 44 SGB X

 

II. Klageverfahren:

  • Ablauf der mündlichen Verhandlung
  • Klageänderung
  • Vergleich oder Anerkenntnis
  • Prozessfähigkeit von Minderjährigen
  • Darlegungs- und Beweislast
  • Untätigkeitsklagen
  • Einstweiliger Rechtsschutz
  • Gerichtsbescheid
  • Vermeidung von Rechtsmitteln
  • Gegenstandswerdung nach § 96 SGG
  • Prozessvollmacht

 

III. Rechtsmittel

  • Berufung
  • Sprungrevision
  • Nichtzulassungsbeschwerde

 

IV. Verfahren vor den Landessozialgerichten und dem BSG

 

Zielpersonen:     Mitarbeiter und Teamleitung der Widerspruchsstelle

Ort:                      Inhouse-Schulung

Umfang:              Ganztägig

Preis:                   Auf Anfrage

 

 

  

 

15 - Selbstschutz am Arbeitsplatz

 

 

Den Mitarbeitern werden anhand eines Situationstainings für den Arbeitsplatz Techniken des Selbstschutzes und der Prävention vermittelt:

 

 

  • Selbstschutztechniken am Schreibtisch
  • Hilfsmittel der Verteidigung
  • Frühzeitiges Erkennen bedrohlicher Situationen
  • Taktisches Verhalten bei Bedrohungen
  • Verteidigungshaltung
  • Rollenspiele

 

Zielpersonen:     Mitarbeiter/innen in Jobcentern

Ort:                      Inhouse-Schulung

Umfang:              Ganztägig

Dozenten:           Frank Szkakala und ein Co-Trainer

Preis:                   Auf Anfrage

 

 

 

16 - Wie Du in den Wald rufst, so ... Kundenkontakte positiv gestalten

 

Ohjeh, schon wieder so "Einer". Mal ehrlich, wie oft geht uns dieser Gedanke durch den

Kopf? Kann man uns das ansehen? Erkennt der Kunde meine Gedanken? Fakt ist: Als

Mitarbeiter/in haben Sie einen großen Einfluss auf das Verhalten ihrer Kunden.

 

Neben Fachkompetenz ist auch ein hohes Maß an Sozialkompetenz und hier besonders von

Empathie erforderlich. Die Fähigkeit sich in den anderen hinein zu versetzen, ist sehr

hilfreich im Umgang mit dem Kunden.

 

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer/innen Möglichkeiten kennen, um das Arbeitsklima

positiv zu gestalten sowie kundenorientiert zu kommunizieren.

 

Die Inhalte im einzelnen:

 

  • Den ersten Eindruck positiv gestalten
  • Eigenes Verhalten erkennen
  • Meine persönlichen Wirkmittel erkennen
  • Gespräche positiv gestalten
  • Stressreduktion
  • Diskussionen und Erfahrungsaustausch
  • Training mit Analyse von Gesprächssituationen

 

Zielpersonen:     Mitarbeiter/innen in Jobcentern

Ort:                      Inhouse-Schulung

Umfang:              Ganztägig

Dozenten:           Frank Szkakala

Preis:                   Auf Anfrage

 

 

17 - Führungsreihe für Teamleiter in Jobcentern

 

Modul I Führungskommunikation

 

- Kommunikationsgrundlagen 

- Stress in den Gesprächsphasen erkennen

- Körpersprache und deren Wirkung

- Ablauf und Struktur von Gespräche

- Argumentieren

- Moderation

 

 

Zielpersonen:     Teamleiter in Jobcentern

Ort:                      Inhouse-Schulung

Umfang:              Ganztägig

Dozenten:           Frank Szkakala

Preis:                   Auf Anfrage

 

 

Modul II Führungskompetenzen:

 

- Unterschiedliche Führungsstile

- Die eigene Rolle erkennen

- Störungen auf Kommunikationsebenen erkennen

- Ablauf und Aufbau von Mitarbeitergesprächen

- Antreiberverhalten

 

 

Zielpersonen:     Teamleiter in Jobcentern

Ort:                      Inhouse-Schulung

Umfang:              Ganztägig

Dozenten:           Frank Szkakala

Preis:                   Auf Anfrage

 

 

 

 

Diese Modulreihe ist bei Bedarf erweiterbar um die Module Konfliktkompetenz und

Medienkompetenz.

 

 

Zielpersonen:   Mitarbeiter der Leistungsabteilung und Widerspruchsstelle

Ort:                    Inhouse-Schulung

Umfang:            Ganztägig

Preis:                 Auf Anfrage

 

 18 - Personalvertretungsrecht für Geschäftsführer von Jobcentern

Modul I:

Der Geschäftsführer  und der Personalrat im Jobcenter

- Grundlagenseminar über das Personalvertretungsrecht  –

Im Seminar werden die Grundlagen des BPersVG dargestellt und die Abgrenzung der Zuständigkeiten zwischen dem Personalrat des Jobcenters und den Personalräten der Träger geklärt. Außerdem wird das Verhältnis des Geschäftsführers im Verhältnis zur Gleichstellungsbeauftragten sowie zur JAV und Schwerbehindertenvertretung dargestellt.

  • Überblick über die Rechtsgrundlage: BPersVG
  • Kompetenz des Geschäftsführers und der Trägerversammlung gegenüber den Beschäftigten des Jobcenters (§§ 44 c, 44d und 44 g SGB II): Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsführung
  • Rechte und Pflichten des Personalrats im Jobcenter (§ 44 Abs. 3 SGB II)
  • Weitergeltung von Dienstvereinbarungen nach § 76 Abs. 5 SGB II
  • Beteiligungsrechte des Personalrats im Jobcenter
  • Mitbestimmung des Personalrats (§§ 75, 76 BPersVG)
  • Mitwirkungsrechte nach § 78 BPersVG
  • Informationsrechte nach den §§ 68 ff. BPersVG
  • Vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführer und JAV sowie Schwerbehindertenvertretung
  • Verhältnis zur Gleichstellungsbeauftragten
  • Freistellungen für die Arbeit im Personalrat
  • Folgen der unkorrekten oder unterbliebenen Beteiligung des Personalrats

 

Zielpersonen: Geschäftsführer von Jobcentern

Ort:                  Inhouseschulung

Umfang:          Ganztägig

Preis:               Auf Anfrage

 

 

Modul II:

Der Geschäftsführer und das Personalvertretungsrecht in der Praxis des Jobcenters

- Aufbauseminar mit aktuellen Streitfragen, Rechtsprechung und Lösungsansätzen für die Praxis –

Das Personalvertretungsrecht im Jobcenter ist ein Spezialgebiet mit besonderen Anforderungen und Herausforderungen für den Geschäftsführer. Die Aufspaltung der Arbeitgeberfunktion auf den Träger und den Geschäftsführer des Jobcenters hat Auswirkungen auf die Mitbestimmung des Personalrats. Dieses Aufbauseminar soll zu rechtssicheren Lösungen für die Praxis des Geschäftsführers beitragen. Aktuelle Rechtsprechung liefert eine Grundlage für praktische Handlungsansätze.

  • Beteiligungsrechte der Personalvertretung bei personellen und sozialen Angelegenheiten bei
  • Zuweisungen
  • Einführung neuer Formen der Arbeitsorganisation
  • Einführung der Telearbeit
  • Beendigung von Zuweisungen (z.B. Kündigungen)
  • Eingruppierung und Fragen der Stellenbewirtschaftung
  • Dienstvereinbarungen zwischen Geschäftsführer und Personalrat/Dienstvereinbarungen der Träger
  • Neue beamten- und arbeitsrechtlichen Gesetze und sonstige Vorschriften mit Relevanz für das Jobcenter
  • Einigungsstellen- und verwaltungsgerichtliches Verfahren
  • Aktuelle Rspr. zum Beteiligungsrecht von Personalräten des Jobcenters und des Personalrats bei der Bundesagentur
  • Aktuelle Rspr. zu den das Personal der Jobcenter betreffenden Vorschriften des SGB II, des BVerwG zu beamtenrechtliche Fragestellungen und des BAG zum Tarifrecht
  • Handlungsempfehlungen für Praxis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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